K
Ibn Khaldun
Ökonomie aus »Muqaddima«, 1401/1402
Ibn Khalduns Darstellung versucht – außerordentlich für seine Zeit –, den Gang der Geschichte aus den Regeln und Ordnungen der Strukturen einer Gesellschaft zu erklären. Er setzt die menschliche Kultur in Beziehung zur Wirtschaft und formuliert erstmals gesellschaftliche Regelmäßigkeiten und Ordnungen, die, den Naturgesetzen vergleichbar, die historischen Abläufe bestimmen.
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John Maynard Keynes
»The General Theory of Employment, Interest and Money«, 1936
In seinem Hauptwerk gab dieser bedeutende Ökonom der Wirtschaftspolitik Instrumente an die Hand, die Krise der großen Depression zu überwinden. Er empfahl die stagnierende Wirtschaft durch Niedrigzinspolitik und staatliche Investitionen zu fördern. Die dadurch ausgelösten Nachfrageschübe würden positive Kettenreaktionen auslösen und so auch die Arbeitslosigkeit überwinden.
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Carl Knies
»Das Geld«, 1873
In dem ersten Band des dreibändigen Werks »Geld und Credit« (1873 - 1879) untersucht Knies das Wesen des Geldes: Was ist Geld, welche Funktionen hat es? Welche Geld- oder Währungsordnungen sind anzustreben?
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L
Carl Friedrich Wilhelm Launhardt
»Mathematische Begründung«, 1885
Launhardts nationalökonomisches Hauptwerk fand unter seinen Zeitgenossen praktisch keinen Widerhall. Erst in den letzten 30 Jahren wurde dieser »wichtigste deutsche Beitrag zur marginalistischen Wirtschaftstheorie aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts« (Jürg Niehans) als solcher anerkannt.
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Leonardus Lessius
Ökonomie und Ethik aus »De iustitia et iure«, 1605
In diesem Buch über Gerechtigkeit und Recht legte Lessius den Grundstein für seine heutige Reputation als wegweisender ökonomischer Denker der Spätscholastik. Aus gründlicher Kenntnis der Marktphänomene formte er sehr eigenständige Beiträge zur Wirtschaftsanalyse.
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Richard Lieben, Rudolf Auspitz
»Untersuchungen über die Theorie des Preises«, 1889
Während die führenden Köpfe der Wiener Schule negativ auf dieses Werk reagierten, zollten die Ökonomen im Ausland insbesondere der Partialanalyse ihren höchsten Respekt.
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Friedrich List
» Das nationale System der politischen Oekonomie«, 1841
List brachte in die Volkswirtschaftslehre den Begriff der »produktiven Kräfte« ein. Beiträge, die einer Gesellschaft aus geistigen Leistungen – wie Erziehung, Bildung, Kunst und Wissenschaft – zufließen erhielten durch ihn erstmals einen Wertmaßstab.
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John Locke
»Some Considerations of the Consequences of the Lowering of Interest, and Raising the Value of Money«, 1692
Dieses Werk gilt heute als eine der ersten präzisen Erklärungen der Quantitätstheorie des Geldwertes. Darin eingebettet entwickelt Locke seine speziellen Überlegungen zum Zinssatz: Er lehnte prinzipiell jegliche gesetzliche Regulierung ab, vielmehr solle der Markt den Zins bestimmen.
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August Lösch
»Die räumliche Ordnung der Wirtschaft« , 1940
Als »eine der großen Pionierleistungen der Ökonomie« und als »unverkennbar genial« wurde August Löschs Buch bereits kurz nach Veröffentlichung gerühmt. Löschs Buch konfrontiert den Leser »mit einer reichen Vielfalt räumlich relevanter Aspekte wirtschaftlicher Aktivitäten.
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Martin Luther
»Von Kauffshandlung und Wucher«, 1524
Der deutsche Reformator hat sich in vier berühmten Schriften und Predigten auch mit ökonomischen Fragen auseinandergesetzt. In dieser Schrift erklärte und beurteilte er ein zentrales Phänomen der Ökonomie: Den Wert und den Preis beim Tausch von Gütern, Geld und Diensten.
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M
Thomas Robert Malthus
»Essay on the Principle of Population«, 1798
Hier entwickelte Malthus Methoden für sozialwissenschaftliche Untersuchungen. Seine These, die Menschheit verdoppele sich alle fünfundzwanzig Jahre und vermehre sich damit schneller als die Nahrungsmittel, die für ihre Existenz notwendig seien, war damals nicht zu widerlegen. Seine Forderung, das Anwachsen der Bevölkerung durch Enthaltsamkeit zu stoppen, schaffte ihm erbitterte Gegner.
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Thomas Robert Malthus
»Principles of Political Economy«, 1820
Malthus‘ zweites Hauptwerk ist eine grundlegende Untersuchung über Wert, Grundrente, Arbeit und Arbeitslohn und zeigt die Faktoren auf, die in der Entwicklung auf den Wohlstand eines Volkes einwirken.
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Thomas Robert Malthus, David Ricardo, Robert Torrens, Edward West
Die »Cornlaw Pamphlets« von 1815
Eine der für die Theoriegeschichte bedeutendsten und folgenreichsten Debatte entbrannte 1815 kurz bevor eine Novelle der »Corn-Laws« im englischen Parlament anstand. Alle vier Autoren formulierten in ihren - im Abstand nur weniger Tage veröffentlichten - Beiträgen mehr oder weniger identische Ansätze für das Gesetz des abnehmenden Ertrags – ein in der Geschichte des ökonomischen Denkens geradezu einzigartiger Vorgang.
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Bernard de Mandeville
»The Fable of the Bees«, 1714
Das satirische Gedicht ist eine erbarmungslose Analyse der Grundmotive menschlichen Verhaltens und löste einen Skandal aus. Zwar entwickelte Mandeville in seinem Buch keine eigenständige ökonomische Theorie, doch hat er zu der immer aktuellen Diskussion über Ökonomie und Ethik wesentliches beigetragen.
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Hans Karl Emil von Mangoldt
»Grundriß der Volkswirthschaftslehre« (1863)
Aus der Tradition der klassischen Schule kommend, gilt dieses Buch neben Mangoldts anderem Hauptwerk, »Die Lehre vom Unternehmergewinn« (1855), als Meilenstein in der Entwicklung der mathematischen Nationalökonomie.
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Alfred Marshall, 1842 - 1924
»Principles of Economics«, 1890
Marshalls Meisterwerk hat die Entwicklung der Nationalökonomie entscheidend beeinflußt. Es verband systematisch die klassische Theorie mit der Grenznutzenschule und der deutschen Historischen Schule.
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Karl Marx
»Das Kapital«, 1867
Wohl kein anderes Werk der Politischen Ökonomie erlangte solch epochale Bedeutung wie dieses Buch. Ausgangspunkt der marxschen ökonomischen Theorie war die von Adam Smith entwickelte und von David Ricardo weiterentwickelte Arbeitswertlehre. Mit diesem Werk und dem zuvor (1859) erschienenen »Zur Kritik der politischen Ökonomie« begründete Marx den wissenschaftlichen Sozialismus.
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Carl Menger
»Grundsätze der Volkswirthschaftslehre«, 1871
Nicht zuletzt dieses Buch unterstreicht Carl Mengers heutigen Ruf als Begründer der »Österreichischen Grenznutzenschule«. Seine Gedanken zur Preis- und Einkommensverteilungstheorie auf der Grundlage des Grenznutzens machten ihn schon zu Lebzeiten berühmt.
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John Stuart Mill
»Principles of Political Economy«, 1848
In seinem wichtigsten Werk gelang es Mill, die von den Klassikern entwickelten Konzepte zu erläutern, zu vergleichen und zu verbessern. Die Gliederung seines Werkes in Produktion, Verteilung, Tausch, sozialer Fortschritt und Staatseinfluß nahmen sich spätere Nationalökonomen oft zum Vorbild; die »Principles« gelten als eines der einflußreichsten Werke auf die Fortentwicklung der englischen wie auch der deutschen Volkswirtschaftslehre.
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Victor Riquetti Marquis de Mirabeau / François Quesnay,
»Philosophie rurale«, 1763
Als Verfasser des 1763 zunächst anonym veröffentlichten Buches »Philosophie rurale« wurden bald der Marquis de Mirabeau, der Vater des berühmten Revolutionärs, sowie François Quesnay, der Begründer der physiokratischen Lehre, erkannt. Die Schrift stellt die vielleicht umfassendste Zusammenfassung jener Schule dar, die das Verständnis der Wirtschaft als ein Kreislaufsystem, analog zum Blutkreislauf im menschlichen Körper, in die ökonomische Sicht einführte.
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Ludwig von Mises
»Die Gemeinwirtschaft«, 1922
In seinem Hauptwerk wies Mises nach, daß eine Wirtschaftsrechnung in Planwirtschaften, in denen die Lenkung der Produktionsmittel über die Preise versucht wird, unmöglich ist. Durch Ausschaltung von Selbstverantwortlichkeit, Selbstinteresse und Geldwertberechnung ist der Sozialismus außerstande, auch nur den bescheidensten Ansprüchen in bezug auf Wirtschaftlichkeit der Produktion zu genügen.
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Ludwig von Mises
»Nationalökonomie«
Unter den zahlreichen Veröffentlichungen von Ludwig von Mises gilt dieses als sein Hauptwerk. In »Nationalökonomie. Theorie des Handelns und Wirtschaftens« versuchte er, alle wirtschaftlichen Funktionen in einem umfassenden Theoriegebäude zu vereinen. Daher untersucht er nicht nur marktwirtschaftlich orientierte, sondern auch zentral gelenkte Wirtschaftssysteme. Sein Versuch, sämtliche Formen gesellschaftlichen Zusammenwirkens zu berücksichtigen, sollte nicht nur zeigen, dass die ökonomische Wissenschaft zur Mehrung des Wissens beitragen, sondern die Handlungen der Menschen sogar leiten kann.
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Oskar Morgenstern, John von Neumann
»Theory of Games and Economic Behaviour«, 1944
Diese Buch schuf die Grundlage für die ökonomische Anwendung der Spieltheorie. Diese überträgt mit Hilfe der Mathematik Erkenntnisse über das menschliche Verhalten bei Spielen wie Schach oder Poker auf die Wirtschaft.
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A. Müller-Armack
»Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft« , 1947
Unter seinen zahlreichen Publikationen ragt »Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft« heraus. Seine bahnbrechende Wirkung verdankt das Werk der klaren Absage an die zentrale Wirtschaftssteuerung und dem Aufsehen erregenden Kapitel »Soziale Marktwirtschaft«, in dem Müller-Armack die Idee der Verbindung des Prinzips der freien Marktwirtschaft mit einem sozialem Ausgleich formulierte.
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Thomas Mun
»England’s Treasure by Forraign Trade«, 1664
Dieses postum veröffentlichte Werk gilt als eine der frühesten und bedeutendsten Abhandlungen über den Außenhandel. Muns Werben für eine Intensivierung des Außenhandels, sein Programm zur Erzielung einer günstigen Handelsbilanz, nahm die Handelskriege von 1652, 1665 und 1672 vorweg.
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